Faltenunterspritzung oder Faltenbehandlung mit Hyaluronsäure

Die Hautalterung ist durch eine abnehmende körpereigene Produktion von Hyaluronsäure, geringerer Zellaktivität und einer reduzierten Kollagensynthese bestimmt. Je weiter fortgeschritten, desto weniger Kollagen und Elastin befindet sich im Gewebe. Das Hautgewebe wird dünner, Fett- und Wassergehalt der Haut nehmen ab und es entstehen Falten und Erschlaffungen. Mit einer professionell durchgeführten Faltenunterspritzung mit Hyaluronsäure als Filler können altersbedingte Falten im Gesicht, am Hals und Decolleté die Haut wieder geglättet und dauerhaft rehydriert werden.

Die Hyaluronsäure zählt zu den Substanzen, die ausserhalb der eigentlichen Hautzellen eine sogenannte extrazelluläre Matrix bilden. Sie hat die biologische Funktion Wasser in der Haut zu binden, wodurch die Haut aufquillt und dadurch straffer und faltenarm aussieht. Neben der ästhetischen Wirkweise hemmt Hyaluronsäure aber auch Entzündungen in Gelenken und dient als Schmiermitteln. Die chemischen Eigenschaften beeinflussen günstig die Durchlässigkeit von Zellen und fördert auch die Wundheilung.

Sehr gute Erfolge erzielt man auch bei Lippenvergrösserungen (Lippen aufspritzen), beim Aufbau der Wangen oder bei großflächigen Hautauffrischungen dem sogenannten Liquid Facelifting. Da sich die unterspritzte Hyaluronsäure aber mit der Zeit wieder langsam abbaut, sollte in jedem Fall eine Folgebehandlung nach 6 bis 18 Monaten erfolgen. Die Therapie der Faltenunterspritzung kann ohne jegliche Risiken und Nebenwirkungen beliebig oft wiederholt werden, um sich so fließend dem persönlichen Alterungsprozess anzupassen. Bei kleinen Falten oder flächigen Hautverjüngungen ist die leicht vernetzte Hyaluronsäure das Mittel der Wahl und bei mittleren oder starken Falten wird stärker vernetzte Hyaluronsäure in tiefere Hautbereiche injiziert. Oft werden durch die Kombination beider Ausführungen die besten Ergebnisse erzielt.

Faltenunterspritzung

Welche Falten lassen sich sehr gut mit einer Faltenunterspritzung behandeln?

  • Stirnfalten, quer- und senkrechtlaufend, Zornesfalten (Glabellafalten) und Sorgenfalten
  • Hängebäckchen und Halsquerfalten
  • Augenwinkelfalten, Krähenfüsse und Runzelfalten
  • Nasolabialfalten zwischen Nasen- und Mundwinkel,
  • Nasenfalten oder Hexenfalten seitlich der Nasenwurzel
  • periorale Falten, Oberlippenfalten oder Plisseefalten rund um die Lippen
  • Mundwinkelfalten, Marionettenfalten, Merkelfalten, Traurigkeitsfalten oder Mentolabialfalten